Jeunes Suisses: l’argent ne fait pas le bonheur
Sie sind zwischen 16- und 25-jà¤hrig und die Techniker, Verkà¤ufer, à„rzte, Arbeiter, Politiker oder Kà¼nstler von morgen. Sie vertrauen in die Zukunft, aber haben den Pragmatismus auf ihrer Haut tà¤towiert. Stellen sie sich ein besseres Leben als dasjenige ihrer Eltern vor? In Bern scheint die Sonne. Es ist Mittagszeit und auf dem Rasen der Grossen Schanze hinter dem Bundeshaus treffen sich Jugendliche zum improvisierten Picknick. Geplauder und Gelà¤chter vereinigen sich zu einem einzigen Gemurmel. Die Terrassen der Restaurants sind vollgestopft. Fà¼r Jugendliche unter 25 sind sie ein noch unerreichbares Privileg. "Wenn du jung bist, entschlà¼pft dir das Geld wie ein lebender Fisch durch die Finger", scherzt Gerber, ein 18-jà¤hriger Uhrmacherlehrling aus Basel. "Ich mà¶chte von zu Hause ausziehen, da ich zu meinen Eltern keine gute Beziehung habe. Doch ich brauche 1000 Franken mehr pro Monat, damit ich unabhà¤ngig sein kann", fà¼gt er hinzu. Laut seiner Rechnung wà¤ren 1800 ... Plus